Bounty Project - English Version

Bounty Project

Bounty-Project - English Version

Bounty Project

Bounty-Kids

Ein gemeinnütziges Sozialprojekt des pad e.V.

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Bounty-Ausstellung Berlin 

Wir bauen die Bounty

Hatten wir zum Projektbeginn mit der „Bounty“ noch ziemlich wenig am Hut, allenfalls als gleichnamigen Schokoriegel-Snack für den kleinen Hunger, so hat sich das inzwischen grundlegend geändert. Es gibt kaum jemanden unter uns, den die Geschichte der Meuterei auf der Bounty und das Schicksal der Meuterer auf der Insel Pitcairn nicht in ihren Bann gezogen hat. Und das Faszinierende daran ist, dass es sich dabei eben nicht nur um eine erfundene Roman- oder Filmgeschichte, sondern um historisch belegte Tatsachen und Ereignisse handelt. So macht „Geschichte“ eben für uns richtig Spaß. Geschichte „live“ und Geschichte erleben! Das ist Geschichte zum Anfassen! Da können wir richtig in die Vergangenheit „eintauchen“ und die Ereignisse um Käpt’n Bligh und Fletcher Christian auf der Bounty noch einmal nacherleben. Das ist viel mehr als nur trockenes Bücherwissen, zumal in unseren Geschichtsbüchern über solche spannenden Ereignisse nichts drinsteht.

Vor einigen Jahren gab es im Del Prado-Verlag die 100-teilige Modellbau-Sammelserie „Baut die Bounty“ zu kaufen. Die Komplettausgabe hatte immerhin den stolzen Wert von ca. 1.400 DM (!) Klar doch, dass uns ein solches Modell auch gefallen könnte. Leider haben wir aber weder die Zeit noch das nötige Taschengeld, um uns all die großen und schönen, aber auch teuren Schiffsbaumodelle der Bounty zu kaufen, die es vom einfachen Plastik- bis zum Modell aus Edelholz in Museumsqualität gibt, ja sogar mit abnehmbarer Bordwand, um auch einen Blick ins detailgetreue Schiffsinnere der Bounty zu werfen.

Den Slogan „Baut die Bounty“ machen wir uns  dennoch zu eigen. Dabei haben wir uns gedacht, Eigenschöpfungen, Phantasie und Kreativität sind wichtiger als Detail- und Maßstabstreue sowie bloße Nachahmung. Wir erschaffen unsere eigene „Bounty-Welt“, so wie wir sie selber sehen. Auf unsere Bounty-Bilder sind wir deshalb ebenso stolz wie auf unsere Bounty-Modelle oder unseren Nachbau der Insel Pitcairn.

Mögen die „Profis“ ruhig die Nase rümpfen. Ob unsere Bounty-Bucht eben um einige Zentimeter versetzt an der falschen Stelle der frei nachempfundenen Küstenline liegt oder unser Bounty-Modell im Gegensatz zum Original auf dem Oberdeck ein Heck-Kastell ziert, wen stört das schon? Uns nicht! Außerdem haben selbst die Filmbosse aus Hollywood für ihren 1962er Bounty-Klassiker mit Marlon Brando für viele Millionen Dollar auch nur einen Bounty-Nachbau zustande gebracht, der an den Masten jeweils vier Rahsegel trägt anstatt drei wie beim historischen Original. Und im Gegensatz zu den Filmemachern aus Hollywood behaupten wir nicht, eine originalgetreue Nachbildung zu liefern...

Also, ansehen und „schmunzeln“! Das ist erlaubt. Kritisieren nicht! Denn macht es erst einmal selbst und macht es besser! Wir fordern euch gern zum Wettstreit heraus. Bastelt, malt und modelliert die Bounty oder die Insel Pitcairn. Vielleicht steht ja bei euch zu Hause schon ein fertiges Bounty-Modellschiff rum. Wenn ihr wollt, entstaubt es und stellt es bei uns aus. Gern präsentieren wir auch Eure Modelle und Exponate auf unserer Berliner Bounty-Ausstellung.

2D- und 3D-Zeichnungen und –Modelle:

  • Sandbilder
  • Reliefbilder
  • Collagen und Patchworkarbeiten mit den verschiedensten Materialien
  • Papier, Karton, Leder, Textilien, Knüll-/Zeitungspapier
  • Holz-, Gips-, Styropur-Modelle
  • Glas-, Fensterbilder
  • Textilmalerei
  • Linolschnitt
  • Wachsmal- und Ritztechnik
  • u.a.m.

Auf unserer Website findet ihr sicherlich genügend Vorlagen und Anregungen zum Selber- und Nachbauen. Wem das noch nicht reicht, der erhält gern auch noch nähere Details. Das einzige, was ihr dazu braucht, ist eine e-Mail-Adresse. Schreibt uns eure Meinung und schickt uns eure Anfragen. Wir antworten gern.

Wir bauen die Bounty!  Baut mit!

 

Vorbereitung (1)

Christopher (12 Jahre) und seine Bounty-Modelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser selbst gestaltetes Modell der Insel Pitcairn

 

Cindy (8 Jahre) modelliert die Insel Pitcairn

 

Dass wir mit unserem Projekt „Kinder entdecken die Bounty“ bereits einen ganz beachtlichen Fortschritt gemacht haben, verdanken wir nicht zuletzt dem Engagement unserer Betreuer vom Jugendhilfezentrum „Haus am Akaziengrund“ sowie der tatkräftigen Unterstützung von freiwilligen Helfern außerhalb unseres Vereins. Ohne diese Verbündeten, die vielen Bounty-Fans  und Pitcairn-Freunde könnten wir unser Projekt kaum so „lebendig“ und spannend gestalten. Und auch unsere geplante Bounty-Ausstellung wäre ohne die bereitgestellten zahlreichen Exponate und Leihgaben nicht denkbar. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich für die bisherige Unterstützung bedanken.

Nicht umsonst haben wir unser Projekt unter das Motto gestellt:

Die Bounty lebt! Die Bounty verbindet Menschen!

Es ist unglaublich, was gemeinsame Interessen und Ziele bewirken und bewegen. Das Spektrum der sich auf dieser Grundlage ergebenden Anknüpfungspunkte und Kontakte ist sehr breit, so breit wie das Bounty-Thema insgesamt. Das zeigen nicht zuletzt die vielen Briefe und Päckchen, die uns bereits in großer Zahl erreichten, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den USA, aus Kanada, Australien, Neuseeland, Belgien, Schweden, ja sogar von der Weihnachtsinsel und Papua Neu-Guinea kam „Bounty-Post“!

All diese Briefe zeigen deutlich: Die Bounty lebt! Die Bounty verbindet Menschen! Über Ländergrenzen hinweg, ungeachtet der Hautfarbe, Religion und Weltanschauung. Sie verbindet Menschen, die sich nicht kennen, d.h. bisher nicht kannten, die sich aber Dank des Internet kennen gelernt haben und über Tausende Kilometer näher gekommen sind und die das gemeinsame Interesse an der Geschichte der Bounty und der Zukunft der Insel Pitcairn verbindet. Insofern ist unser Bounty-Projekt auch ein internationales Kommunikationsprojekt. Es ist ein gutes Gefühl, dabei zu sein, dazuzugehören und mitzumachen. Und wir sind auch ein wenig stolz darauf, mit unserem Bounty-Projekt etwas bewegt und einen konkreten Beitrag geleistet zu haben, ein Stück Weltgeschichte entdeckt und wiederbelebt zu haben.

 

Vorbereitungen (2)

Gespannt sortieren wir die eingehende Post. Ist heute endlich ein Brief von der Insel Pitcairn dabei?

 

Sortieren und Erfassen der Eingangspost: mal sehen, wo der Absender lebt...

??? Spannung muss sein. Deshalb wollen wir jetzt noch nicht alles verraten, was in den Zusendungen war. Den Inhalt der Briefe möchten wir schließlich auf unserer Bounty-Ausstellung präsentieren. Nur soviel sei verraten: wir werden euch eine interessante, kuriose, bunte, abwechslungsreiche und äußerst informative „Welt der Bounty“ vorstellen.

„Kinder entdecken die Bounty“
© 2002 pad e.V.
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